Herzlich willkommen bei der
Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost

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Waidmannsheil allen Jägerinnen und Jägern, ein herzliches Willkommen an alle Besucher, die an Jagd, Fauna und Flora interessiert sind!

Fahrt zur"Jagd & Hund"

Auf der Fahrt zur „Jagd & Hund“, der größten Jagdmesse Europas, besichtigt die KJS RD-Ost die Zeche Zollverein.

1Gruppe klein

Damit der Messebesuch sich auch lohnt und man schon morgens pünktlich um 10 Uhr vor den Toren der Westfalenhallen in Dortmund stand, reisten die Jäger der KJS RD-Ost mit ihren Frauen schon einen Tag vorher an. Der Höhepunkt dieser sonst eher langweiligen Fahrstrecke war die Besichtigung der Zeche „Zollverein“ in Essen, dem früheren Zentrum des Kohleabbaus. Die Zeche war vor ihrer Schließung im Jahre 2001 die größte Kohleförderanlage Europas. Sie ist inzwischen von der UNESCO zum Welterbe ernannt worden. Wir norddeutschen Jäger konnten uns nicht so genau vorstellen, was uns da erwartete. Im Prospekt heißt es „Die Zeche Zollverein ist ein Meisterwerk der Bergwerkarchitektur und komplett erhaltenes Gesamtkunstwerk. Sie gilt als ‚schönste Zeche der Welt‘ “. Stimmt das? Die Kumpels, die hier „malochten“,

hatten eher eine andere Wahrnehmung. Unsere Kumpels – Bergleute dieser Zeche – führten uns dann mit ihren sehr persönlichen Erlebnissen eindrucksvoll durch die einzelnen Produktionslagen, die die Kohle vom Abbau bis zur Kokerei durchläuft. Im Bergbau herrschen andere Dimensionen, das erfuhren, als wir auf einer Werkbank Muttern mit 20 cm Durchmesser und entsprechendem Schraubenschlüssel sahen. Sie waren zu schwer, um von unseren Frauen getragen werden zu können. Wir hatten zwar kein „Kunstwerk“ entdeckt, doch durch die emotionale Führung der Kumpels erschnupperten wir ein wenig ehemaliges Ruhrpottleben.

Am nächsten Tag fuhren wir mit S- und U-Bahn direkt zu den Westfalenhallen. Das Angebot für Angler und Jäger war in den acht Hallen gewaltig. Die Menschenmassen schoben sich durch die Gänge. Aufgelockert wurde der Rundgang u.a. durch Hunde- und Greifvogelvorführungen und durch die Klänge von Jagdhornbläsern. Man bekam auch die eine oder andere Neuigkeit zu sehen, so z.B. eine Röhrenfalle mit optischer Auslösung, die den Fuchs nicht durch Schnüre oder Wippbrett vergrämt. Nach 6½ Std. waren wir‘ geschafft‘, so konnten wir rechtzeitig vor dem großen Ansturm der Fußballfans vom BVB Dortmund die größte Jagdmesse Europas nach Norden wieder verlassen.

Jörn Neupert

2aGesamt mit Bus klein

Zechengelände "Zollverein"

 

2Gesamtanlage klein

Modell der Gesamtanlage - Vordergrund:  Kokerei - Hintergrund: Förderturm

 

3Gesamtanlage klein

Die einzelnen Kohlearten - von Gaskohle bis Fettkohle

 

4Förderturm klein

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Die Werkbank für "Feinmechaniker!!! "

 

 

6bWerkbank klein

9Zeche außen klein

 

Zechenanlage im Überblick - Hintergrund die Abraumberge

 

 

 11Waldkautz klein

 

 

                                                                                                                           

            Waldkauz auf der Jagdausstellung - kein Präparat sondern ein lebendiger Vogel!

 

 

 

 

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Schleiereule

 

 

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Messeangebot: Röhrenfalle mit optischem Auslösemechanismus

 

 

 

Hegering Langwedel wieder mit Rekordstrecke bei der Raubwildbejagung

In der Woche vom 7.1.2017 bis 14.1.2017 wurde zum sechsten Mal in Folge eine Raubwildwoche veranstaltet, die von den Jägern des Hegerings Langwedel wieder ganz intensiv zur Raubwildbejagung genutzt wurde. Mit einer Strecke von 20 Füchsen, 2 Dachsen, 3 Marderhunden, 2 Mardern und einer Krähe waren alle mehr als zufrieden.

Durch eine Gruppe von Baujägern, die sich auf Naturbaue spezialisiert hat und extra als Gäste zur Raubwildwoche eingeladen wurde, konnte die Raubwildstrecke der Vorjahre noch übertroffen werden.

Bester Einzelschütze mit 2 Füchsen und 2 Marderhunden wurde Peter Untiedt aus dem Revier Warder, der Pokal für das beste Revier ging an das Revier Langwedel.

Am Samstag, den 14.1.2017 trafen sich alle Mitglieder im „Assmus“ in Warder, um dem erlegten Wild die letzte Ehre zu erweisen. Der Hegeringleiter Karsten Schwartz fand hierfür wie immer die richtigen Worte: „Diese schon traditionell gewordene Jagd im Hegering fördert die Kameradschaft und den Gedankenaustausch innerhalb der Jägerschaft. Das macht uns einig, stark und erfolgreich“.

Christine Kröger

Schriftführerin
im Hegering Langwedel

 

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Jägerschlag in Nübbel

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Klaus-Jürgen Rohwer schlägt die drei Brüder Jörn, Broder und Malte Bock

nebst Nils Boll zum Jäger (von links)

Dass junge Männer, die ihre Jagdprüfung bestanden haben, zum Jäger geschlagen werden, ist nicht unbedingt eine Meldung wert. Doch in diesem Jahr wurden im Revier Nübbel (Hegering Hohner Harde) gleich vier Jungjäger zum Jäger geschlagen – drei von ihnen sind Brüder – Malte (17)und die Zwillinge Jörn und Broder Bock (19), der Vierte im Bunde war Nils Boll (23).

Das senkte natürlich das Durchschnittsalter der Jägerschaft schlagartig von 59 auf 51 Jahre. Natürlich mussten sich die Kandidaten einer erneuten „schweren“ Prüfung unterziehen, sie mussten Fragen zur Jagd beantworten und auch am eigenen Leib erfahren, was eine Hundeprüfung bedeutet. Sie bewiesen, dass sie eine gute Nase hatten, da sie alle eine Beute fanden. Danach schlugen der älteste Jäger Klaus-Jürgen Rohwer (84) und Jagdkollege Alexander Hilgendorff die jungen Waidmänner mit einem Hirschfänger feierlich zum Jäger. Die beiden ermahnten abschließend die frisch geehrten Jäger stets getreu nach dem Spruch von Oskar v. Riesenthal zu handeln. „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!“

Öffentlichkeitsarbeit auf dem Weihnachtsmarkt des Gutes Bossee 2016

Zum fünfzehnten Mal in Folge fand am dritten und vierten Adventswochenende 2016 der mittelalterliche Weihnachtsmarkt mit seiner einmaligen traditionell Atmosphäre im alten Kuhstall auf Gut Bossee am Westensee statt.

Beim Bummel über den Weihnachtsmarkt konnten sich die Gäste laben an Leckereien vom Wild (Damwildbratwurst, gegrilltes Wildschwein oder hausgemachtem Leberkäse im Brötchen) und Glühwein sowie Pförtchen, Crêpes, Kaffee und Kuchen im Oldtimercafé genießen. Frisch gestärkt konnte an Aktivitäten wie z. B. Geschichten vorlesen und Schminken für die Kleinen, Musikdarbietungen, Seilerei oder Bogen schießen teilgenommen werden.

An den Ausstellerständen wurde neben Kunsthandwerk und Gebäck Handwerk und Handwerksprodukte von Töpferei, Tischlerei, Korbmacherei, Spinnerei über feine Scherenschnittarbeiten, Drechseln und Laubsägen dargeboten. Wie jedes Jahr wird dem Besucher Gelegenheit geboten, sich mit frischem Wildfleisch und Wildwurst aus dem Revier für die Feiertage einzudecken. Verbunden mit einer Pferdekutschfahrt zur Plantage und zurück konnte der Weihnachtsmarktbesuch auch zum Schlagen des eigenen Weihnachts- baumes genutzt werden.

Der Hegering Bossee beteiligte sich erneut mit einem eigenen Stand der örtlichen Jägerschaft. Von Mitgliedern des Hegeringes wurden eine Waldkulisse mit Tierpräparaten für ein Tierquizz und eine Fühlkiste für Kinder aufgebaut. Die beim Tierquizz richtig ausgefüllten Bögen wurden mit einem Naschie belohnt. Außerdem wurden Vogelnistkästen – fertig gezimmert oder als Bausatz – verkauft.

Auch die Projektgruppe Seeadlerschutz war am Stand des Hegerings Bossee mit einem stattlichen Seeadlerpräparat und Infomaterial sowie einem eigenen Kalender vertreten, um über das Artenschutzprojekt Seeadler zu informieren.

Über den regen Zuspruch von großen und kleinen Besuchern des Weihnachtsmarktes am Stand des Hegeringes Bossee, die vielen interessierten Fragen und angeregten Diskussionen und der damit erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit für die Jägerschaft, waren alle Beteiligten sehr zufrieden.

Wir freuen uns auf einen erneuten Besuch von Ihnen und auf viele neue interessierte Besucher am Stand des Hegerings Bossee auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt 2017 im alten Kuhstall auf Gut Bossee.

Christin Nowok

 

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Autorin des Textes und der beigefügten Bilder:
Christin Nowok


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