Ältester Jäger in Nübbel schlägt vier Jungjäger zum Jäger

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Klaus-Jürgen Rohwer schlägt die drei Brüder Jörn, Broder und Malte Bock nebst Nils Boll zum Jäger (von links)

 

Dass junge Männer, die ihre Jagdprüfung bestanden haben, zum Jäger geschlagen werden, ist nicht unbedingt eine Meldung wert. Doch in diesem Jahr wurden im Revier Nübbel (Hegering Hohner Harde) gleich vier Jungjäger zum Jäger geschlagen – drei von ihnen sind Brüder – Malte (17)und die Zwillinge Jörn und Broder Bock (19), der Vierte im Bunde war Nils Boll (23). Natürlich mussten sich die Kandidaten einer erneuten „schweren“ Prüfung unterziehen, sie mussten Fragen zur Jagd beantworten und auch am eigenen Leib erfahren, was eine Hundeprüfung bedeutet. Sie bewiesen, dass sie eine gute Nase hatten, da sie alle eine Beute fanden. Danach schlugen der älteste Jäger Klaus-Jürgen Rohwer (84) und Jagdkollege Alexander Hilgendorff die jungen Waidmänner mit einem Hirschfänger feierlich zum Jäger. Die beiden ermahnten abschließend die frisch geehrten Jäger stets getreu nach dem Spruch von Oskar v. Riesenthal zu handeln. „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt!“

 

Jörn Neupert


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