Bläserwesen

Obmann für das Bläserwesen: Jörn Neupert

 


 

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Diese Datei herunterladen (hubertusplakat-klein.jpg)hubertusplakat-klein.jpg[Hubertsmesse in Hamdorf am 12.11.2017 um 18.30 Uhr]190 KB

Beeindruckende Hubertusmesse in Hamdorf

 

 

 

In den ersten drei Wochen des Novembers werden im ganzen Land Hubertusmessen abgehalten. Bei uns im Kreisgebiet RD-Ost und den angrenzenden Jägerschaften wurden allein um den 11. November herum drei Messen zelebriert – in Hamdorf, Westensee und in Todenbüttel.

Zur Einstimmung blasen meist mehrere Bläsergruppen vor der Kirche. In Hamdorf ging man einen anderen Weg. Schon eine halbe Stunde vorBeginn der eigentlichen Messe waren in der Kirche jagdlichen Klänge zu hören. Hier konnten sich die Zuhörer, die alle schon sehr früh gekommen waren, von der Bläsergruppe Hohner Harde musikalisch in die Hubertusmesse einstimmen lassen. Die Besucher wurden musikalisch mit dem „Fürstengruß“ begrüßt und bekamen dann jagdliche und konzertante Stücke zu hören, die von bekannten und auch weniger bekannten Wildsignalen unterbrochen wurden, denn jagdbare Arten wie den Elch , Wisent oder auch Bär kommen in Schleswig-Holstein ja nicht mehr in freier Wildbahn vor. Es war ein Ohrenschmaus die hellen Plesshörner mit den Parforcehörnern perfekt von der Hohner Harde vorgetragen zu hören. Sie strahlten eine große Freude aus, die die Jäger auch für die Jagd empfinden. Musikalisch einen ganz anderen Charakter vermittelten die Es-Hörner, die die anschließende Hubertusmesse begleiteten. Sie spielen eine Oktave tiefer und geben der Messe einen feierlichen Rahmen. Die Parforcehornbläser Rendsburg-Schleswig trugen ihre Stücke sehr virtuos vor. Die „Glocken“, bei dem die Hörner die Kirchenglocken nachahmen, gehen unter die Haut.

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In der Messe trug der Kreisjägerschaftsvorsitzende Tobias Christer die Hubertuslegende vor. Er mahnte, das auch in der heutigen Zeit die Menschen inne halten sollen, um darüber nachzudenken, wie sie mit der ihr anvertrauten Natur umgehen. Pastorin Bregas mahnte ebenfalls. Sie sagte, der Mensch sollte sich nicht von der Hektik des Alltags und dem Streben nach immer mehr Reichtümern vereinnahmen lassen. So sei ein Sonntag, ein Tag an dem man zur Besinnung kommen solle. Dieser Tag solle nicht auch noch dem Kommerz geopfert werden, wie es in diesem Jahr mit dem 24. Dezember, der auf einen Sonntag fällt, diskutiert wird.

So gibt hat der heilige Hubertus auch uns heute noch Anlass, unserer Tun zu überdenken.

Für den äußeren würdigen Rahmen der Hubertusmesse hatte die Hamdorfer Jägerschaft gesorgt. Sie hatten die Kirche herbstlich geschmückt. So gelangte man im Fakelschein über einen Teppich aus Laub zu seinen Plätzen. Zu einem kleinen Empfang nach dem Gottesdienst, zu dem alle Beteiligten und verdiente Jäger geladen waren, hatten die Hamdorfer Jägerfrauen für einen kleinen leckeren Imbiss gesorgt. Ein herzliches Dankeschön.

Jörn Neupert

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Kreishubertusmesse in vollbesetzter Kirche in Brügge

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Ungewöhnlich war die Uhrzeit, zu der die Kreisjägerschaft zur Hubertusmesse eingeladen hatte – am Sonntagmorgen um 10.00 Uhr zur Zeit des normalen Gottesdienstes begrüßten die Bordesholmer Jagdhornbläser die Gäste. Der Weg zur Kirche leuchtete nicht im Fackelschein, sondern wurde von herbstlich geschmückten Strohballen eingerahmt. Bei schönstem Wetter verweilten die Besucher dann auch gerne noch vor der Kirche, um den Klängen der bläserischen Einladung zu lauschen. Zum Auftakt des Gottesdienstes zog Pastor Henry Koop mit den Rendsburger Parforcehornbläsern unter dem Signal „Begrüßung“ – vorgetragen von den Bordesholmer Bläsern - in die vollbesetzte Kirche ein.   Die Jäger des Hegeringes Brügge insbesondere ihre Frauen hatten die Kirche mit herbstlichem Laub und Früchten sehr feierlich geschmückt, wie sie es vor zehn Jahren schon einmal getan hatten, als das letzte Mal in Brügge eine Hubertusmesse gehalten wurde. Ein Damhirschgeweih mit einem Birkenholzkreuz   – als sichtbares Zeichen der Hubertuslegende – hatten die Jäger auf einem ebenfalls aus Birke gefertigten Dreibein postiert.

 

 

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Bei diesem Hubertusgottesdienst war auch die Orgel integriert, sodass die Liturgie musikalisch in gewohnter Weise begleitet wurde. Die einzelnen Stücke der Hubertusmesse, die traditionell geblasen werden, waren öfter durch ein Solo erweitert worden, das der Leiter der Bläser Dr. Gregor Steidle in beindruckender Weise vortrug. Nach dem „Gebet der Jäger“ und der Lesung brachte der Kreisjägerschaftsvorsitzende Tobias Christer in seinen „Worten zum Hubertustag“ u.a. zum Ausdruck, dass in einer Zeit, in der uns Allen durch Hetze nach Glück und Wohlstand oftmals der Blick fürs Wesentliche schwindet, das Innehalten wie beim St. Hubertus wieder eine ganz aktuelle Bedeutung hat. Nur allzu oft ist heutzutage die Gefahr groß, das mörderische Tempo in unserer Gesellschaft nicht mithalten zu können. Gesundheit und soziale Verantwortung bleiben dann schnell auf der Strecke.

In seiner Predigt stellte Pastor Koop heraus, dass es für ein Problem immer zwei Seiten zu betrachten gilt, Jäger und angebliche Naturschützer haben für sich allein nicht jeder ihre Wahrheit gepachtet. Man muss dem anderen zuhören und auch bereit sein, seine Position kritisch zu überdenken. Der Hubertus ermahne uns wie es im Jägerspruch heißt „ … den Schöpfer im Geschöpfe zu ehren“ so auch den anderen Menschen - gleichgültig woher er auch kommt.

Beim anschließenden Empfang, zu dem Der Pastor und der Hegering Brügge die Bläser und die Gemeinde eingeladen hatte, dankte Hegeringleiter Ernst August Plambek noch einmal allen Beteiligten, die dazu beigetragen hatten, dass der Hubertusgottesdienst so eine beeindruckende Resonanz erfahren hatte.

Jörn Neupert

Kreisbläserobleutetagung 2014

Auf der Jahrestagung der Jagdhornbläser werden alle wichtigen Ereignisse der Landesbläserschaft besprochen. Neu ist in diesem Jahr, dass schon um 10.30 Uhr diskutiert wird, wie ein gemeinsames Jagdkonzert gestaltet werden soll, das aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Fortbildungsseminars der Bläser in Rendsburg durchgeführt werden soll.

Tagesordnung und Informationen zur  Vorbereitung des Konzertes unter foldendem link:

http://www.ljv-sh.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=169

 

Hans-Jürgen Pössel "100 Jahre" LJV und aktiver Bläser"

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Hans-Jürgen Pössel erfuhr  auf der Hegeringversammlung in Hohn  eine besondere Ehrung - er ist 50 Jahre Mitglied im LJV und gleichzeitig 50 Jahre aktiver Bläser. Der Kreisjägerschaftsvorsitzende Jürgen Scheel hob in seiner Laudatio hervor, dass sich Hans-Jürgen Pössel während dieser Zeit um die Jägerei und im Besonderen um das Jagdhornblasen verdient gemacht hat. 1964 begann er damit und  schon vier Jahre später übernahm er die Leitung  der Bläsergruppe Hohner Harde, die er nach einem Jahr 1969 das erste Mal zum Wettbewerb in der Anfängerkategorie „C“ führte. Danach begann eine ständige Leistungssteigerung und seit vielen Jahrzehnten gehört die Bläsergruppe Hohner Harde unter seiner Leitung zu den erfolgreichsten des Landes. In seiner Amtszeit errangen seine Bläser insgesamt 28 Landesmeistertitel im Gruppen- bzw. Einzelblasen. Allein 17 mal stellte die Gruppe den Landesmeister in „G“ (gemischte Hörner), das ist einmalig in Schleswig-Holstein.

Nicht nur mit seiner Gruppe war er erfolgreich, er engagierte sich 25 Jahre als Kreisbläserobmann und führte das Amt des Landesbläserobmannes von 1990 bis 1996 mit großem Engagement aus.

Auch auf Bundesebene machte er sich einen Namen. Seit 1975 fuhr er mit seiner Gruppe ununterbrochen alle zwei Jahre zum Bundesbläserwettbewerb nach Kranichstein und vertrat hier die schleswig-holsteinischen Bläser sehr erfolgreich. Im Ausland in Österreich und in vielen anderen Bundesländern stellte er sich den Wettbewerben. In zahlreichen Konzerten erfreute er die Zuhörer mit den Vorträgen seiner Gruppe.

Obwohl Hans-Jürgen Pössel  im Jahre 2007 die Leitung der Hohner Harde in die jüngeren Hände von Jens Wittern gelegt hat, legt er bläserisch die Hände noch lange nicht in den Schoß. Denn noch heute bildet er junge Nachwuchsbläser aus, ohne die eine Gruppe schnell überaltern würde.

Der KJS-Vorsitzende dankte Hans-Jürgen Pössel mit einem Bildband, den die Gruppe ihm zusammengestellt hatte und den Worten: „Hans-Jürgen, du hast Dich um das jagdliche Blasen und  das jagdliche Brauchtum in Schleswig-Holstein und darüber hinaus im ganzen Land außerordentlich verdient gemacht“.

Jörn Neupert

Kreisbläserobmann


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