Raubwildwoche 2013 im Hegering Langwedel

Sammeln der Jäger

Vom 25. Januar bis 2. Februar 2013 fand zum dritten Mal in Folge die revierübergreifende Raubwild-Bejagungswoche des Hegerings Langwedel statt. Dessen Abschluss bildete am Samstag, den 2. Februar der gemeinsame Rauwildjagdtag. Pünktlich um 9 Uhr trafen sich an diesem Tag bei der Gaststätte „Zum Assmus“ in Warder hierzu 35 Jäger aus den 10 Revieren des Hegerings sowie einige geladene Gäste. Unter den Schütezn waren 11 Hundeführer mit 9 Vorstehhunden und 2 Bauhunden. In zwei Gruppen wurden in 4 Treiben ausgesuchte Teilbereiche in den Revieren umstellten und diese mit Hunden durchdrückten. Bei sonnigem, aber kalt-windigem Wetter wurden an diesem Tag ein Fuchs und ein Marder gestreckt.

Abends gegen 19 Uhr traf man sich wieder in Warder am See in der Gaststätte „Zum Assmus“. Vor dem geselligen Schüsseltreiben wurde die Strecke gelegt. Es konnten insgesamt 11 Füchse, 8 Marder, 2 Rabenkrähen und 1 Elster verblasen werden.

Das insgesamt beste Ergebnis erzielte das engagierte Revier Langwedel mit 5 Füchsen und 5 Mardern. Hier nahm der Hegeringleiter Karsten Schwartz den erstmals gestifteten Wanderpokal für „Das beste Revier“ entgegen. Zum Jagdkönig wurde Frank Hartmann (GJB Langwedel) mit 4 Füchsen gekürt und darf die Ehrenkette tragen. Vizekönig wurde mit zwei Füchsen und 3 Mardern Patrick Delfs (GJB Langwedel).

Die gesamte Raubwildwoch über wurde in den Revieren bis in die Nacht angesessen oder Baujagd mit Hunden betrieben. Frank Hartmann aus dem Revier Langwedel konnte in der ersten Nacht bei gutem Mond und Schneelage insgesamt 3 seiner 4 Füchse innerhalb von 1,5 Stunden erlegen.

Diese sowie auch die Raubwildwochen der Vorjahre haben gezeigt, dass die Wetterlage von ausschlaggebender Bedeutung für den Jagderfolg auf den Fuchs ist. Fast die gesamte Strecke dieser Jagdwoche wurde am ersten Wochenende (Fr., Sa., So.) bei frostigem klarem Wetter mit gutem Mond gemacht. Dann schlug das Wetter um – bei Sturm und Regen kam kein Fuchs mehr zur Strecke. Im Vergleich zum Vorjahr (Frostwoche) war die Anzahl an Kreaturen gleich, die Anzahl an Füchsen war in diesem Jahr um 4 geringer.

Erfolgversprechend für die Bejagung des Marders ist die z. B. im Revier Langwedel praktizierte Kontrolle von aus Stroh mit Buschwerk auf Europaletten angelegten Buschhaufen. Schlägt der Hund an, werden die Buschhaufen mit Schleppern angehoben und es wird versucht den oder die Marder aus dem Bau im Stroh zu sprengen und zu erlegen.

Im Revier Warder ging dem Jäger Jörg Muhs einige Wochen zuvor schon ein Marderhund in die Falle.

Siegerehrung_2013

Die insgesamt sehr erfolgreiche Rauwildbejagung klang beim Schüsseltreiben im „Zum Assmus“ in Warder am See sehr gesellig aus und wird auf jeden Fall im nächsten Jahr – dann zum vierten Mal in Folge – wiederholt werden.

Christin Nowok, Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit der KJS RD-Ost


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