HR Loop

Wildschweinbestand höher als gedacht!

In diesem Jagdjahr wurden am 03. November 2018 und 05. Januar 2019 wieder zwei revierübergreifende Drückjagden durchgeführt. Teilgenommen haben die Reviere vom Hegering Loop:

Loop, Schülp, Borgdorf-Seedorf, Krogaspe, sowie die angrenzenden Reviere: Timmaspe, Dätgen und Schönbek.

Wie schon in den Vorjahren festzustellen war, nehmen die Wildschäden durch die Sauen kontinuierlich zu. Im vergangenen sehr trockenen Jahr 2018 hat sich dies besonders auf das Grünland ausgewirkt. Die Kerngebiete, in dem die Wildschweine ihren Einstand haben, sind das „Große Moor“ und der „Hölln“. Die hohen Binsen im Moor sind ein ideales Versteck für die Sauen. Um sie hier aus der Dickung zu bekommen, sind „geländegängige“ Treiber und ausreichend gute Hunde notwendig.

So wurde dann auf beiden Jagden versucht, mit ca. hundert Schützen, die flächendeckend ihre Stände eingenommen hatten, dreißig Hunden und gut motivierten Treibern, die Wildschweine aus ihrem Einstand zu drücken. Bei bestem Wetter an beiden Jagdtagen staunten alle Beteiligten nicht schlecht, wie viele Schwarzkittel hochgemacht und gestreckt werden konnten. In einigen Revieren wurde auch Rehwild freigegeben. Besonders erfolgreich war das Revier Dätgen, das jeweils siebzehn und achtzehn Sauen zur Strecke bringen konnte.

Ergebnis:

            Dätgen                        35 Sauen         --------

            Loop               10 Sauen         3 Rehe            1 Fuchs

            Schönbek        10 Sauen         2 Rehe

            Schülp             10 Sauen         5 Rehe

            Timmaspe        -------               6 Rehe

            Borgd.-Seedorf ---                 --------

            Krogaspe        -------               --------

Diese Anzahl von 65 Wildschweinen auf der Strecke zeigt einmal mehr, dass der Bestand höher ist als angenommen und dass es zwingend notwendig ist, weiterhin gut organisierte Drückjagden durchzuführen. Durch Einzeljagd bei Mond und Schnee bekommen wir den Bestand nicht in den Griff!

                  

  Guter Schütze am richtigen Platz!

  Frank Hartmann aus Langwedel

  Drückjagd, 03. November 2018

Waidmannsheil                                 

H.-J. Göttsche

Hegeringleiter

Schwarzwildbejagung im Hegering Loop mit bestem Ergebnis

Am 28. Januar 2018 wurde im Hegering Loop vom Revier Loop eine zweite Drückjagd in diesem Jagdjahr organisiert. Den  hohen Bestand an Wildschweinen in der Region und die damit verbundenen Wildschäden einzuschränken, waren für die Looper Jäger Anlass, eine zweite Drückjagd in dieser Jagdsaison durchzuführen. Zusätzlich ist damit auch der Aufforderung zu Präventionsmaßnahmen zur ASP nachgekommen worden.

Es zeigte sich bei dieser Drückjagd einmal mehr, dass eine gute Organisation und das „Mitspielen“ der Nachbarreviere sehr wichtig sind. Wünschenswert wäre es, wenn auch alle angrenzenden Reviere, wie auf unserer ersten Drückjagd am 4. November 2017, aktiver mitwirken würden und nicht nur an der Reviergrenze ansitzen, um zu warten, was wohl kommt.

Nach Ende dieser Jagd konnte eine nicht erwartete Strecke von 7 Sauen im Revier Loop und 5 Sauen in den Nachbarrevieren verzeichnet werden. Besonders stolz konnte der Jungjäger Christian Reese aus Loop sein, der einen reifen Keiler von 90 kg zur Strecke brachte.

Ich denke, dass diese Art der Schwarzwildbejagung am effizientesten ist. Es hat sich in diesem Jahr wieder einmal gezeigt, dass man sich auf Mond und Schnee nicht verlassen sollte!

Waidmannsheil

H.-J. Göttsche

Hegeringleiter

Erstmalige revierübergreifende Drückjagd im Hegering Loop mit großem Erfolg

Am 4. November 2017 fand im Hegering Loop mit den angrenzenden Revieren Timmmaspe, Schönbek und Dätgen eine Drückjagd auf Schwarzwild statt. Reh- und Raubwild wurden zusätzlich freigegeben.

Im Vorwege wurde die Notwendigkeit dieser Jagd mit den Revieren diskutiert. Alle waren sich einig, dass das Schwarzwild intensiver bejagt werden sollte. Die Schäden durch Wildschweine nehmen kontinuierlich zu. Einzeljagd und Erntejagd haben auch in der Vergangenheit nicht den erwünschten Erfolg gebracht.

Bei bestem Wetter, großem Aufgebot an Schützen, Hundeführern und Treibern wurden die vermuteten Einstände im Großen Moor in und um den Hölln durchgedrückt.

Das Ergebnis war für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend.

Zur Strecke kamen   9 „Schwarzkittel“, 4 Rehe, 1 Fuchs und 1 Marderhund.

Wir wollen auch zukünftig gemeinsam versuchen, durch gute Organisation dieser Drückjagd den Wildschweinbestand zu regulieren.

Waidmannsheil

Hans-Jürgen Göttsche
Hegeringleiter Loop

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"Große Fuchsjagd" mit großem Erfolg

Auch in diesem Jahr fand am Wochenende 26. und 27. Januar die revierübergreifende „Große Fuchsjagd“ in den Hegeringen Aukrug und Loop sowie den Pirschbezirken des Iloo-Forstes statt. Bei hervorragenden Bedingungen, wie Vollmondphase und Schneelage wurde in den Revieren, insbesondere auf den Fuchs, die Jagd ausgeübt. Das optimale Wetter trug wohl wesentlich dazu bei, dass auf den durchgeführten Drück-, Ansitz- und Baujagden 15 Füchse, 1 Marder und 1 Iltis zur Strecke kamen. Dies war bisher die größte Strecke seit Durchführung dieser Jagd.

Zum Abschluss der Jagd wurde in Gnutz „Zur Gnutzer Mühle“ die Strecke gelegt und verblasen. Erfolgreichstes Revier mit 5 erlegten Füchsen waren die Jäger aus Gnutz, die auch im letzten Jahr die Königswürde erhielten.

Auch zukünftig wollen wir das gute Verhältnis unter den Revieren fördern und die „Große Fuchsjagd“ gemeinsam beibehalten – unser Niederwild wird es uns danken.

Waidmannsheil

Hans-Jürgen Göttsche
Hegeringleiter Loop

Siegerehrung


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