HR Rendsburg

Hilfseinsatz für kleine Kitze

Artikel über eine Rettungsmannschaft zur Kitzrettung im Raum Rendsburg, LAZ, 23. Mai 2019, S. 10 von Silke Schlüter.

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ÖKU-Konto für die Gemeinde durch die örtlichen Jäger ausgeglichen

„Tue Gutes und rede darüber“ -dieser allgemeine Grundsatz der Öffentlichkeitsarbeit ist von der Jägerschaft lange Zeit zu sehr vernachlässigt worden.

Viele Mitmenschen unserer heutigen Gesellschaft wissen zu wenig über die vielen Aktivitäten der Jäger. Kompetente Informationen und sachgerechte Argumentationen zum Naturschutz und zur Jagd sind deshalb eine immer wichtiger werdende Aufgabe. Obwohl die Jagd heute nicht mehr wie zu früheren Zeiten aus Gründen der Nahrungssicherung ausgeübt wird, hat sie ihren Sinn keineswegs verloren. Es lässt sich im Gegenteil behaupten, dass sie heute wichtiger und nützlicher ist denn je. Denn als anerkannte Naturschützer tragen die Jäger heute in entscheidendem Maße dazu bei, die Lebensgrundlagen der Tiere und Pflanzen zu sichern.

Ein großer Teil der gesellschaftlichen Verpflichtung zur Pflege unserer Kulturlandschaft wird durch unsere Jäger ehrenamtlich erfüllt. Aber auch viele Verkehrsunfälle mit Wild werden dadurch auf unseren Straßen minimiert.

Vor diesem Hintergrund hat sich die Jagdgemeinschaft Fockbek abermals entschlossen, nachdem zwei Biotobmaßnahmen vor zwei Jahren abgeschlossen werden konnten, in diesem Jahr wieder im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes aktiv zu werden.

Bürgermeister Diehr hat bereits in der Hauptausschusssitzung der Gemeinde am 31. März verkündet, dass die örtliche Jägerschaft Anpflanzungen für das ÖKU-Konto „Knicks“ für die Gemeinde durchführen wird.

Am Sonnabend dem 12. April war es dann soweit.

Auf einer Länge von 170 m haben die Mitglieder der Jagdgemeinschaft Fockbek einen zuvor von der Gemeinde am ehemaligen Bahndamm/Zigeunerweg aufgeschütteten Knick mit 800 heimischen Bäumen und Sträuchern wie Hasel, Hainbuche, Pfaffenhütchen, Weißdorn, Feldahorn Schwarzerle und Vogel- und Traubenkirsche bepflanzt und damit einen Beitrag für die Lebensgrundlagen der Insekten und der Vogelwelt geleistet. Die Kosten für das Pflanzmaterial hat die Gemeinde übernommen.

 

Bildautor: H.-J. Ladwig

Foto (H.J. Ladwig): Ein Teil der Akteure mit Bürgermeister Diehr

Hans-Jürgen Ladwig

Kontrolle rettet Rehkitz vor tödlicher Gefahr

RICKERT Gerettet! Manfred Johannsen (Bild) und seine Jagdkameraden aus Rickert haben dieses Rehkitz vor der tödlichen Gefahr bewahrt, unter das Mähwerk eines Traktors zu geraten. Zurzeit läuft die Ernte der Grassilage überall auf Hochtouren. Vor dem Beginn der Arbeiten informieren Landwirte – so wie hier in Rickert – Jäger, die dann vor dem Einsatz der Maschinene die Wiesen durchkämmen. Auf diese Weise konnten jetzt vier Rehkitze und ein Junghase vor den Messern eines Mähwerks gerettet werden.(be)

Artikel: Zitat aus der Landeszeitung vom 5. Juni 2013, Seite 20 (siehe Bildergalerie)

Hinweis: Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf ein Bild.

Aktuelles aus dem Revier Rickert (2012, im April)

Im April durften die Rickerter Jäger für ihre Jagdgenossen vier Knicks anpflanzen, drei in Rickert und einen in Alt Duvenstedt. Die neuen Knicks wurden als Ausgleich bereits vor über einem Jahr aufgeschüttet. Nachdem sie genug Zeit zum Setzen hatten, konnten sie nun bepflanzt werden. Die Knicks sind zusammen etwa 300 Meter lang. Sie wurden eingezäunt, um die jungen Pflanzen in den ersten Jahren vor Wildverbiss zu schützen. Die Bäumchen –insgesamt 720 – sollen später Mast und Früchte tragen. Deshalb haben wir Wildapfel, Weißdorn, Schwarzdorn, Vogelbeere, Eichen, Haselnuss und Buchen ausgewählt.

Einer der neuen Knicks wurde in Verlängerung zu einer größeren Ausgleichsfläche angelegt, die bereits im vergangenen Jahr von uns Jägern zusammen mit einigen Helfern bepflanzt wurde. Auf dieser Fläche – die den Namen „Max-Julius-Wald“ bekommen hat – sind fast alle Bäume angewachsen.

Für den Knick in Alt Duvenstedt genügte ein Anruf beim Jagdleiter Günter Reese und spontan waren auch neun Duvenstedter Jäger bereit, die Bäumchen mit einzupflanzen.

Manfred Johannsen


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