Stimmungsvolle Hubertusmesse in Fockbek

Die Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost hatte am 2. November zu einer Hubertusmesse nach Fockbek eingeladen. Schon um 18 Uhr standen  die Besucher vor der Pauluskirche und baten um Einlass, obwohl das kleine jagdliche Konzert zur Einstimmung in den Gottesdienst erst eine halbe Stunde später beginnen sollte. Die Bläsergruppe Hohner Harde unter der Leitung von Jens Wittern und das Jagdbläsercorps Kreis Schleswig – Leitung Florian Einicke -  bliesen dieses Mal  nicht vor der Kirche sondern in der Kirche, sodass die Zuhörer im warmen Innenraum den Jagdhornklängen lauschen konnten und nicht nur kurz draußen in Wind und Wetter verweilen mussten.

Parforcehornbläser Rendsburg/Schleswig

Man fühlte sich wohl in der herbstlich geschmückten Kirche, die die Jäger des Hegeringes Rendsburg mit viel Mühe hergerichtet hatten. Durch raschelndes Laub erreichte man seinen Platz in der voll besetzten Kirche und konnte dann einen Querschnitt durch die Vielfalt der Jagdmusik erleben vom Alpenjägermarsch über den  Holsteiner Reitermarsch bis zur sehr einfühlsam vorgetragenen Echofanfare. Beim Konzert spendeten die Zuhörer viel Beifall, was im anschließenden Gottesdienst natürlichen erst zum Schluss sein durfte.

Unter Glockengeläut und dem „Fürstengruß“, der  gemeinsam von den fast 40 Hohner und Schleswiger Jagdhornbläsern erklang, begann mit dem Einzug der Parforcehornbläser Rendsburg/Schleswig die eigentliche Hubertusmesse. Die Parforcehörner gestalteten die Liturgie musikalisch eindrucksvoll, mal mit einem zarten Solo beim „Kyrie“ – vorgetragen vom Leiter Dr. Gregor Steidle -  oder kräftig fröhlich z.B. beim „Gloria“.

Sowohl der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Jürgen Scheel in seinen Worten zum Hubertustag als auch Frau Pastorin Gebert mahnten in ihrer Predigt den behutsamen Umgang mit der Natur an. In der Schöpfungsgeschichte stehe zwar, dass der Mensch sich die „Erde Untertan machen solle“, doch die Aussage der Hubertuslegende verpflichte uns auch rücksichtsvoll zu handeln. Sie machte es an einem einfachen, aber eindrucksvollen Beispiel klar. Man müsse Weihnachten keine Erdbeeren essen, die  aus Südafrika kommen oder mit viel Energie in Treibhäusern produziert wurden. Heimisches Obst tut es auch!

Zum Ende des Gottesdienstes ließen die Parforcehörner die Kirchenglocken erklingen. Es geht unter die Haut, wenn die sonoren Hörner die Glocken nachahmen. Alle waren beeindruckt.

So spendete die Gemeinde auch gerne für einen sozialen Zweck. Für Spielgeräte des Fockbeker Kindergartens kamen knapp 600€ zusammen. Vielen Dank allen Beteilgten!

Jörn Neupert

Bläsergruppe Hohner Harde und Bläsercorps RD/SL beim "Kleinen Jagdkonzert"


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