Naturschutz

 


Jahresbericht 2011 des Obmanns für Naturschutz

Als PDF-Download anbei der Jahresbericht 2011 des Obmanns für Naturschutz.

Mitnahme von Hunden in Wald und Flur

Wer hat sie noch nicht kennen gelernt? – Die uneinsichtigen Hundehalter.

Reden ist da zwecklos. Besser die unten stehende PDF-Datei ausdrucken und den Zettel ohne Kommentar den Betreffenden in die Hand drücken.

Mitnahme von Hunden in Wald und Flur

Hunde sind in der Regel Hausgenossen des Menschen und benötigen für eine artgerechte Lebensweise regelmäßig Auslauf.

Der Gesetzgeber hat aber zum Schutz anderer Rechtsgüter eindeutige Schranken gesetzt.
 
Grundsätze:

  • Die freie Landschaft (Flur) darf nur auf Wegen und Wegrändern betreten werden (§ 39 Landesnaturschutzgesetz).
  • Gleiches gilt für den Wald, wenn ein Hund mitgeführt wird, mit dem Unterschied, dass dieser stets auf Wegen angeleint sein muss (§ 17 Abs. 2 Nr. 3 Landeswaldgesetz).
  • In Naturschutzgebieten und anderen geschützten flächen regeln besondere Verordnungen das Betretungsrecht.
  • Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert Wild, Vieh oder andere Tiere hetzen oder reißen, gelten als gefährliche Hunde (§ 3 Abs. 3 Nr. 5 Gefahrhundegesetz). Unkontrolliert ist das Verhalten, wenn der Hundehalter oder Hundeführer den Hund am Hetzen nicht zu hindern vermag. Folgen der Einstufung als „gefährlicher Hund“ sind zum Beispiel: Erlaubnispflicht zum Halten eines derartigen Hundes durch die Behörde, leinen- und Maulkorbzwang außerhalb befriedeten Besitztums und besondere Kennzeichnung mit leuchtend hellblauen Halsband.
  • Hunde, die im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung der sie führenden Person sichtbar Wild verfolgen oder reißen, dürfen von den Jagdausübungsberechtigten oder anderen beauftragten Jagdscheininhabern getötet werden (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 Landesjagdgesetz)
  • Das Halten und Führen eines Hundes bedaf gerade in der Setz- und Brutzeit der Wildtiere – aber auch in Notzeiten (z. B. Winter) – besonderer Rücksichtnahme (§ 19a Bundesjagdgesetz, § 34 Landesnaturschutzgesetz).

Verstöße gegen alle o. g. §§ stellen Ordnungswidrigkeiten dar!Mitnahme von Hunden in Wald und Flur

Anhänge:
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Bericht: Effekte von Ackersaumbiotopen auf das Rebhuhn im Raum Bordesholm

Das Rebhuhn (Perdix perdix) hat sich in den letzten Jahrzehnten in Mitteleuropa zu einer seltenen und gefährdeten Art entwickelt. Seit den 1980er Jahren, besonders aber in jüngster Zeit, wurden zahlreiche verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die Bestände der Art zu stabilisieren oder zu erhöhen. Träger dieser Maßnahmen sind neben Naturschutzorganisationen und –behörden oftmals auch lokale Jägerschaften oder Landwirte, bei denen das Rebhuhn seit jeher                 hohe Sympathie genießt.

So gilt das Rebhuhn auch im Pilotprojekt „Saumbiotope und Vernetzungsstreifen in Ackerlandschaften“, das im Raum Bordesholm (Kreis Rendsburg-Eckernförde/Schleswig-Holstein) zur Verbesserung der Lebensbedingungen typischer Tier- und Pflanzenarten der Kulturlandschaften beitragen soll, als eine der Zielarten. Nachfolgend sollen die Ergebnisse der Untersuchung möglicher positiver Effekte dieser Maßnahmen auf das Rebhuhn sowie ein Vergleich mit ähnlichen Projekten dokumentiert werden.

Anbei der vollständige Bericht.

Anhänge:
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Bericht Blühstreifenmonitoring 2008

Im Jahr 2007 wurde in Schleswig-Holstein das Pilotprojekt „Saumbiotope und Vernetzungsstreifen zur Förderung der Biodiversität und des Artenschutzes in Ackerlandschaften“ gestartet. Das Projekt verfolgt u. a. die folgenden Ziele:

  • Neubegründung und Vernetzung von Landschaftselementen durch Anlage von Saumbiotopen (Blühstreifen/-flächen) zur Förderung der biologischen Vielfalt bzw. Einrichtung von Lebensräumen für heimische Tier- und Pflanzenarten
  • Beitrag zum Naturschutzprogramm der Landesregierung,
  • Entwicklung eines Vertragsnaturschutzmodells für den Acker zur Förderung der Biodiversität intensiv genutzter Landschaften,
  • Initiative des ländlichen Raumes mit dem Ziel, ein breit angelegtes „Wir-Gefühl“ zu erzeugen
  • Erhöhung der Landschaftsästhetik und der Landschaftserlebnisses


Das Projekt wird durch die Kreisjägerschaft Rendsburg-Ost umgesetzt und durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie das Landesamt für Natur und Umwelt finanziell gefördert bzw. fachlich begleitet

Anbei der vollständige Bericht.


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